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Inhalt Juni 2020

01 Brot und Spieleʉۼ
02 Die Club-Eventsʉۼ
03 Generationen im Dialog ›
04 Wir suchen 
›

05 Und was ist mit dem Caf�›


1. Brot und Spiele

Oder besser »Pizza und Mitmach-Videotreffs« – bei beidem kann man Unterstützung gut brauchen.
Alle, die schon im eigenleben.Club ›› sind (inzwischen über 100 Leute!), haben es schon mitbekommen: Man lernt nie aus.

Wenn aus einem Treffen im digitalen Raum leckere Sachen auf dem analogen Teller entstehen, kann man den Mehrwert des Virtuellen sogar in Nährwert messen. 😜 Hier die „Pizza Digitale“ des Teams Ulrike, Stephan und Anne.

Egal in welchem Alter, jede/r hat andere Herausforderungen zu meistern, um sich die Technik mit all ihren Tücken Untertan zu machen. Mal landet die E-Mail zur Anmeldung im Spam, dafür hundert unrelevante im Posteingang. Mal findet man das eigene Profilbild nicht, mal ist man alleine im falschen »Konferenz-Raum«, mal spinnt das Internet und dann klebt auch noch der Pizzateig an den Händen.

Aber am Ende ist alles gut: Mit vereinten Kräften und der Hilfe von Menschen, die sich auskennen, konnten bisher alle ihr Profil im eigenleben.Club vervollständigen und an den gewünschten Veranstaltungen teilnehmen. Und die Pizza ist auch delikat geworden, wie man sieht.

Lieber aktiv mitgestalten als passiv konsumieren 

So schlimm Corona und Kontaktverbote sind, man muss ja nicht zum Grottenolm mutieren. Es ist so viel besser aktiv mitzuwirken, eine Gemeinschaft mitzugestalten, an Veranstaltungen teilzunehmen oder selbst welche zu realisieren! Das geht auch digital, jede/r kann es lernen.

Es ist gelerntes Wissen, das jede/r von uns immer wieder anwenden kann: Sei es der/die/das Studierende, um das Gelernte vor anderen zu präsentieren, seien es der/die/das »digital Immigrant«, um nicht abgehängt zu werden von den modernen Kommunikationsmethoden. Für mich persönlich ist es jedesmal eine Überwindung, vor vielen Menschen zu sprechen, aber auch das lerne ich jedesmal besser.

Im eigenleben.Club funktioniert genau deswegen der Austausch der Generationen, weil alle voneinander lernen können und sich anhand gemeinsamer Interessen kennenlernen, ohne dass die bereits gelebte Zeit auf dieser Erde irgendwie relevant wäre.

Den digitalen Durchblick lernen und behalten

Auch, wenn jetzt (irgendwann bestimmt mal) laue Sommerabende locken, Familien zusammenkommen, Freundschaften gepflegt werden wollen – ich wünsche mir, dass niemand das Erlebnis der Isolation vergisst. Sondern dass möglichst viele die Chance nutzen, sich mit Hilfe unserer Arbeit in der Marli Bossert Stiftung ›› in der digitalen Welt besser zurecht zu finden. Denn es kann immer wieder sein, dass man auf sich selbst zurückgeworfen wird und froh ist, die Technik zum eigenen Wohl nutzen zu können.

Jetzt individuelle Hilfe erhalten

Wir haben für den eigenleben.Club derzeit wertvolle Unterstützung, die Euch zugute kommt:

• Als eines von fünf „Covid-19-Projekten“ haben wir eine Förderung der Beisheim Stiftung ›› bekommen. Wir dürfen sie nutzen z.B. für Bereitstellung und Optimierungen der Technik und die Umsetzung von partizipativen Veranstaltungen.
• Viele Helfer/innen, die ihr professionelles Know-how und viel Hilfsbereitschaft einbringen, um jede/n in den Club zu begleiten und dort bei allen technischen Sorgen zur Seite zu stehen.
• Zahlreiche Freiwillige, die Inhalte teilen und/oder exklusive Veranstaltungen anbieten.
• Ein Team der Siemens-Unternehmensberatung ›› berät und unterstützt uns bei konzeptionellen, strategischen und administrativen Aufgaben. (Andrej, Johannes, Kolja und Niklas haben sicher sonst nicht so oft mit so einem bunten Team an Frauen im Alter zwischen 23 und 71 zu tun.)

Die Krise als Chance nutzen

Diese Unterstützungen konnten wir wegen der großen Hilfsbereitschaft in der Corona-Krise gewinnen, aber keiner weiß, wie lange sie uns erhalten bleiben, wenn erst mal wieder alles seinen gewohnten Gang geht. 

Deswegen: Nutzt die Gelegenheit jetzt, werdet Clubmitglied! Mit freiwilliger Unterstützung für das ganze Team hier ››, als aktiv Beitragende/r oder Mitglied unseres Vereins einfach vorstellen per E-Mail ››.

Macht mit bei allem, was Ihr wollt, und lernt, was Ihr könnt! 

Wir können diese weltweite Krise als Chance sehen, das hätte meine Großmutter Marli Bossert auch getan. Und sie hätte vielleicht noch eine Scheibe Ananas auf ihre „Pizza Digitale“ gegeben – für das sonnig Süße im Leben.


2. Die Veranstaltungen

Mit Katze auf der Couch: Wann kann man schon mal so entspannt ins Museum gehen? Foto: Charlotte Lachmann

Lesungen aus Neuerscheinungen und Lieblingsbüchern, Diskussionen zu aktuellen Themen, Netzwerktreffen der Eigenlebenden, Vorstellung von anderen Initiativen, Kinoabende mit virtuellem Drink danach, selbstgemachte Natur-Kosmetik, Reiseberichte in ferne Länder, regelmäßige IT-Sprechstunden auf Deutsch und Englisch, gemeinsame Kuchen-, Brot- und Pizza-Backkurse, Museumsbesuche in Madrid und Sankt Petersburg, technische Unterstützungen zu individuellen Fragen per E-Mail, Chat, Telefon, dazu alles, was im Portal des eigenleben.Clubs an Themen und Diskussionen entstanden ist ... da war bisher schon ganz schön viel geboten!

Charlotte hat zusammengefasst, was alles los war in den letzten beiden Monaten seit Bestehen des eigenleben.Clubs. Schaut es Euch an ››, es gibt sogar Videos von manchen Veranstaltungen! (An der Qualität arbeiten wir noch, aber immerhin ist schon mal was dokumentiert.)

Alle Events und Infos, auch zu den vergangenen, findet ihr im Event-Kalender ››.

Wie geht's weiter mit den eigenleben.Club-Events?

Wir lernen, dass die Besucherzahlen unserer Veranstaltungen neben den Lockerungen der sozialen Distanzvorgaben auch vom Wetter abhängen. Je schöner es ist, desto weniger Leute haben verständlicherweise Lust, sich bei Aktivitäten am heimischen Bildschirm aufzuhalten. Wir waren ja lang genug drinnen.

Ein paar Formate, bei denen die Anbietenden doch gerne viele Teilnehmende hätten, werden deswegen wohl bald in die Sommerpause gehen. Andere werden fortgesetzt, wenn sie genug Anmeldungen erhalten (bitte anmelden im Club oder bei Facebook!). Wieder andere möchten wir mit neuen Methoden (die noch zu etablieren sind) aufzeichnen und als Video anbieten (s.u.).

Vielleicht führen wir für Mitmach-Events ein Buchungssystem ein, Teilnahme nur für Angemeldete? Wobei die Erfahrung zeigt, dass nicht jede/r eine Anmeldung als geltende Abmachung wahrnimmt. Sollen wir kleine Beiträge verlangen, um halbwegs zuverlässig planen zu können? Sollen wir Abstimmungen durchführen, welche Veranstaltungen überhaupt gewünscht werden? Aber wie bringt man die Menschen zum Abstimmen? Und wie generell in die Aktion? Unser 24/7-Dauerthema …

Ich bin Euch sehr dankbar, wenn Ihr mir Eure Ideen, Wünsche und Anregungen hierzu schickt. Ihr könnt einfach auf dieses Schreiben antworten.


3. Generationen im Dialog

Vor über einem Jahr haben wir den ersten Generationen-Dialog dokumentiert. Damals war ich in Berlin, um das Gespräch der jungen Modedesignerin Paulina Tsvetanova mit ihrer Freundin Anna von Rüden, bekanntes Senior Model, zu begleiten. Nein, es ging nicht nur um Mode.

Das geht auch mit Abstand: Unser schönes Format des Generationen-Gesprächs ›› möchten wir jetzt gerne erweitern um viele neue Themen und Videos davon anfertigen.

Was wolltest du schon immer mal mit jemandem diskutieren, der noch viel Leben vor sich hat? Oder umgekehrt, was willst du als junger Mensch mal jemanden fragen, der schon viel mehr erlebt hat?

Du bist sicher nicht alleine mit deinem Herzensthema, es gab immer schon jemanden vor dir und es wird jemanden nach dir geben. Das Spannende ist: Wo liegen die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede der verschiedenen Generationen?

Unser Generationen-Dialog bringt Menschen ins Gespräch, die sich zu einem gemeinsamen Thema austauschen. Per Videokonferenz ganz einfach, überregional und virensicher. Wir kümmern uns um die Technik, zeichnen das Gespräch auf, stellen es online zur Verfügung und sorgen dafür, dass es gesehen wird.

Was ist dein Thema? Schreib uns, wenn du dabei sein willst, an dabeisein@eigenleben.jetzt. Wir finden deine/n viel jüngere/n oder viel ältere/n Gesprächspartner/in und kümmern uns um die Umsetzung.


4. Wir brauchen mehr!

• Erfahrene Unterstützung im Kooperationsmanagement.

• Freiwillige jeden Alters, die in sozialen Medien aktiv sind und mitwirken, ein unterhaltsames, anspruchsvolles und anregendes »Best of Web« für die Community im eigenleben.Club zu gestalten (Beiträge posten, Tipps geben, zum Mitmachen animieren).

• Menschen, die sich regelmäßig 1 bis 2 Stunden Zeit pro Woche nehmen können, um anderen zu helfen, sich in unserem geschützten sozialen Netzwerk zurechtzufinden (es gibt ein Handbuch als Vorlage). Das muss nicht dauerhaft sein, aber feste Uhrzeiten, nach denen man sich richten kann.

• Kreative um die 60+, die gerne schreiben, malen, fotografieren o.ä. und sich mehr Sichtbarkeit im Internet wünschen.

• Professionelle Hilfe bei der Umsetzung von Marketingmaßnahmen, beim Einpflegen von Content und bei den Optimierungen beider Websites (Wordpress).


5. Und was ist mit dem Café eigenleben?

Noch kann ich nichts verraten zu diesem (ent)spannenden Ort. Nur so viel: Foto von Meike Urban

Das fragen mich viele. Immer öfter. Aber was soll ich sagen? So lange es lebenswichtig ist, einander mit Distanz zu begegnen, macht es keinen Sinn, einen Raum zur Begegnung der Generationen zu eröffnen. Ich bin nur froh, dass wir derzeit keinen bezahlen müssen, das wäre das Ende unseres Vereins gewesen.

Wir können in den nächsten Wochen und Monaten nur versuchen, uns sehr eingeschränkt im Freien zu treffen, aber selbst das sollte dann besser privat organisiert sein (sonst hafte ich am Ende noch, wenn sich wer was holt 😱).

Wenn Ihr etwas im Freien planen wollt: Für die Orga und gezieltes Einladen mit Terminplanung und Gästeliste eignet sich der eigenleben.Club hervorragend, wir zeigen Euch gerne, wie das geht.

Ein großer Freiluft-Ort der Begegnung ist gerade im Entstehen, den wir mit aller gebotenen Vorsicht vielleicht auch mitnutzen können. Wir sind mit den Macher/innen im Gespräch (s. Foto). Mehr dazu, wenn die Modalitäten klarer werden.


Zum Abschluss grüße ich Euch nach langer Zeit mal wieder persönlich mit einem ganz frischen Foto von einer recht frisch wirkenden Anne. 

Ich danke dem großzügigen Unterstützer unserer eigenleben-Projekte Olaf Wiehler ›› für dieses wirklich entspannte und erfolgreiche Fotoshooting! Jetzt kann auch die Presse kommen. 😎
Bleibt fit und froh und lasst uns einander nah bleiben – wenigstens mental und digital. Damit es der mit Abstand beste Sommer dieser schwierigen Zeit wird.

Eure Anne Bauer
Faksimile Anne
P.S. Ihr könnt uns unterstützen …

• als Fördermitglied ›› der Marli Bossert Stiftung e.V.,
• als Spender/in ›› für alle unsere eigenleben-Projekte,
• als Unterstützer/in ›› dezidierter eigenleben-Projekte,
• als Mitglied ›› des eigenleben.Clubs.

Egal welcher Beitrag hilft uns, aktiv bleiben zu können für den Austausch der Generationen. In guten wie in schlechten Zeiten.

Wenn Sie diese E-Mail (an: office@franzmarcfrei.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie sie hier â€ºâ€º mit 1 Klick abbestellen.

 

Marli Bossert Stiftung e.V.
Anne Bauer, Vorstandsvorsitzende
Hohenzollernstr. 27
80801 München
Deutschland

+49 89 23 02 23 23
info@marli-bossert-stiftung.de
https://marli-bossert-stiftung.de
CEO: Anne Bauer, erste Vorstandsvorsitzende, Dr. Jochen Bossert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Register: Registergericht München VR 207408
Tax ID: Steuernummer 143/219/01396